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Mehr Wissen über die Hypnose-Therapie

Was ist Hypnose wirklich und wie wirkt Sie?

Der Begriff Hypnose macht vielen Menschen Angst, dabei handelt es sich eigentlich mehr um eine verstärkte Meditation, wo wir in einen Tranceartigen Zustand versetzt werden, wo unser Bewusstsein etwas zurückgesetzt wird, damit die direkte Arbeit mit dem Unterbewusstsein gut funktionieren kann. Unser Körper ist ein guter Barometer. Das heisst, wenn wir glücklich und zufrieden sind, und uns in Balance befinden, haben wir keine Schmerzen. Der Körper zeigt sich mit Schmerz und Krankheit, um uns darauf aufmerksam zu machen, dass etwas nicht stimmt. Es gibt für jede Krankheit oder für jede Sucht, auch für jeden Angstzustand eine Ursache. Wenn man mit der Hypnose die Ursache aufdeckt, wird auch die Krankheit verschwinden. Unsere Selbstheilung ist riesig. Heilung ist immer möglich, wenn man genau hinschaut, warum eine Krankheit oder eine Sucht, oder auch eine Panikattacke entstanden ist. Die Arbeit mit Hypnose führt häufig zu viel effektiveren und vor allem effizienteren Erfolgen, als die Arbeit auf rein bewusster Ebene.

Hilfe zur Selbstheilung 

Wir kommen gesund auf diese Welt, alles funktioniert einwandfrei. Wir entwickeln uns prächtig. Dann werden wir immer mehr ins Leben der Mitmenschen reinwachsen, und wir erleben Situationen, die unser Verhalten steuern. Irgend einmal funktioniert unser Körper nicht mehr so, wie es einmal war. Alle Erinnerungen, speichern sich in den Zellen ab. Jede Stresssituation blockiert die Zellen, somit können unsere Körperzellen ihre Funktion nicht mehr richtig ausüben. Unser Körper ist aber ausgestattet mit einem guten Immunsystem und einer Selbstheilung. Da dieses Immunsystem aber manchmal durch Lebenssituationen blockiert wird, werden wir krank. Der Körper zeigt uns eigentlich mit Krankheit nur, dass wir uns nicht mehr in der Balance befinden. Mit Hypnose kann man die Stresssituationen und Blockaden im Körper umprogrammieren, somit wird das Immunsystem und die Selbstheilung seine Aufgaben wieder vollumfänglich wahrnehmen. Es ist erstaunlich, was alles möglich ist, wenn unsere Selbstheilung unseren Körper wieder repariert. Es gibt unglaubliche Geschichten von Spontanheilungen, welche auf diesem Wissen basieren. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, wenn er diese Kraft im eigenen Körper mobilisiert, wieder gesund zu werden. Auch wenn die Krankheit einen tödlichen Verlauf prognostiziert, ist es trotzdem möglich geheilt zu werden. Man muss nur daran glauben, dann ist alles möglich.

Video-Sammlung 

Hier Finden Sie einige Videos, die die Zusammenhänge zwischen Bewusstsein und unserem Unterbewusstsein gut erklären. 

Die beiden grössten Saboteure der Hypnose

Es gibt zwei Dinge, die mehr als alles andere den Erfolg einer Hypnose und auch einer Selbsthypnose beeinträchtigen oder sogar ganz verhindern können. Das erste ist ein starkes Kontrollbedürfnis, also die mangelnde Fähigkeit zu vertrauen, loszulassen und sich einzulassen. Der zweite wichtige Saboteur der Hypnose ist die rationale und kritische Reflexion während der Hypnose.

1. Überstarkes Kontrollbedürfnis

Ein starkes Kontrollbedürfnis kann aus der Angst resultieren, die mit den falschen Vorstellungen verbunden sind, die über die Hypnose herrschen. Diese Ängste und falsche Vorstellungen können durch Aufklärung in aller Regel überwunden werden. Ein starkes Kontrollbedürfnis kann aber auch aus der mangelnden Fähigkeit resultieren, loszulassen, dem Hypnotiseur zu vertrauen. Menschen mit einem starken Kontrollbedürfnis versuchen, alles in ihrem Lebern "im Griff" zu haben. Umstände und Situationen in denen Sie nicht alles selbst kontrollieren und steuern können oder sollten, wie beispielsweise die Hypnose erleben sie als bedrohlich und wehren sich innerlich dagegen. Die mangelnde Fähigkeit anderen Menschen - und damit auch dem Therapeuten / der Therapeutin - zu vertrauen, basiert auf der Angst was alles passieren könnte, wenn der andere das Vertrauen missbraucht. Hier spielen entsprechende prägende Erfahrungen aus der Vergangenheit eine wichtige Rolle.

Anders als immer wieder angenommen wird, hat Hypnose nichts mit Überrumpelung oder Kontrolle zu tun. Der Erfolg einer Hypnose hängt vielmehr von der Kooperation des Hypnotisierten ab. Das beinhaltet, dass der Hypnotisierte dem Hypnotiseur vertraut und sich von ihm führen lässt. Menschen mit einem sehr starken Kontrollbedürfnis können jedoch oft nicht wirklich vertrauen, loslassen und sich führen lassen, obwohl sie es vom Bewusstsein her im Rahmen einer Hypnosesitzung wollen. Diese Menschen erleben den Zustand der Hypnose und das damit verbundene Loslassen als bedrohlichen Kontrollverlust. Folglich wehren sie sich innerlich und verhindern somit, in die Hypnose zu gehen bzw. in eine tieferen Hypnosezustand zu gelangen.

2. Überkritischer rationaler Verstand

Es gibt zahlreiche Gründe, warum Menschen ihren logischen und kritischen Verstand über Gebühr strapazieren und sich damit in Situationen selbst behindern, in denen Intuition oder auch Geschehenlassen die erfolgreichere Strategie darstellen. Dies ist beispielsweise bei Menschen der Fall, die entweder durch eine wissenschaftliche Ausbildung geprägt sind alles zu hinterfragen und ständig nach objektiven oder wissenschaftlichen "Beweisen" zu suchen. Gemeint sind aber auch die ständigen Grübler, deren Geist nie zu Ruhe kommt und die somit durch eine starke Bewusstseinsaktivität die das für die Hypnose so wichtige Entfalten der unterbewussten Aktivität behindern.

Der Zustand der Hypnose kommt dadurch zustande, dass der bewusste Verstand zu Ruhe kommt und sich das Unterbewusstsein mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entfalten kann. Es ist wie mit dem Einschlafen. Wenn man loslässt und darauf vertraut, dass das Richtige geschehen wird, schläft man auch leicht und schnell ein. Der Wille, jetzt nun unbedingt einschlafen zu müssen und die Kontrolle, ob man jetzt dem Schlaf schon näher gekommen ist, verstärkt die Bewusstseinsaktivität und ist somit die "beste" Methode, das Einschlafen zu verhindern. Die rationale Kontrolle, ob man jetzt wirklich in Hypnose ist, ist das Anzünden eines Streichholzes um zu sehen, ob es dunkel ist.

Der kritische Verstand ist beispielsweise dann zu aktiv, wenn ein Hypnotisierter überlegt, ob er denn nun wirklich hypnotisiert ist und den Ist-Zustand mit seinen Erwartungen vergleicht. Hier kommen wir auf ein weit verbreitetes Vorurteil bezüglich der Hypnose und auch der Selbsthypnose zu sprechen, bei dem davon ausgegangen wird, dass sich Hypnose oder auch Selbsthypnose wie ein ganz besonderer Zustand anfühlen muss. So, wie sich ja wohl ein Hypnotisierter während einer Showhypnose fühlen muss. Denn der ist ja "offensichtlich ganz weg" und "bekommt nichts mehr mit". Dieses Vorurteil ist extrem hartnäckig und hat nachteilige Folgen für Hypnose und Selbsthypnose.

Hypnotisierte wundern sich in der ersten Sitzung häufig, dass sie sich "ganz normal" fühlen. Sie vergleichen den Ist-Zustand mit ihren Erwartungen und verstärken damit ihre Bewusstseinsaktivität. Dies lässt die hypnotische Trance verflachen. Das Aha-Erlebnis für die meisten meiner Kunden und Kundinnen ist, dass man erkennt, dass sich selbst ein tiefer Hypnosezustand nicht notwendigerweise anders anfühlen muss, als die ganz normale Entspannung. Sie werden überrascht sein, wie gut sich das anfühlt.

Wichtig für den Erfolg einer Hypnose:

Es ist möglich in der Hypnose oder Selbsthypnose das Gefühl zu haben, in einem anderen Bewusstseinszustand zu sein. Es ist aber nicht für den Erfolg erforderlich oder gar Voraussetzung. Ich werde Ihre Zweifel, ob Sie denn nun in Hypnose sind oder nicht bereits in der ersten Sitzung durch Hypnosetests demonstrieren, an denen Sie erleben werden, dass Sie sich in einem wirksamen Hypnosezustand befinden. Sobald dieser Zweifel ausgeräumt ist, kann sich jeder in eine Tiefenhypnose einlassen und damit sehr viel mehr von der Behandlung profitieren.

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